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Windows XP: Tipps & Tricks

Inhalt

AutoRun für bestimmte Laufwerkstypen deaktivieren
"BalloonTips" (Sprechblasen) abschalten
Befehlszeilenreferenz und Tastenkombinationen
Benutzer- und Firmennamen ändern
Bild- und Faxanzeige deaktivieren
Brennfunktion von Windows abschalten
ClearType-Schrift auch während der Anmeldung
Detailinformationen im Gerätemanager aktivieren
DFÜ-Verbindung bei Benutzerwechsel nicht trennen
DirectX 9: Windows-Logo-Test nicht bestanden
Internet Explorer 6: Beheben von Problemen
Internen Lautsprecher deaktivieren
Messenger & Co deinstallieren
Papierkorb manipulieren
Registrierung von Windopws XP setzen
Shortcuts
Speicherwarnung abschalten
Startmenü: Aufklappgeschwindigkeit festlegen
Suchassistent abschalten
Systemdateien: Überprüfung und Wiederherstellung
System- und Konsolenprogramme von Windows XP
Taskleiste: Programm- und Webseitenaufrufe
Warnung vor unsignierten Treibern deaktivieren
Zip-Funktion deaktivieren

Relevante Programme

AutoRun für bestimmte Laufwerkstypen deaktivieren

Über die Registry lässt sich bestimmen, welche Laufwerke die AutoPlay-Funktion nutzen sollen. Voreingestellt sind dabei Ramdisks, CD-Laufwerke und Festplatten. Die Festlegung des Wertes erfolgt über den DWord-Wert "NoDriveTypeAutorun", welcher im Schlüssel
HKCU \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Policies \ Explorer
zu finden ist.

Die Laufwerkstypen für die AutoPlay deaktiviert werden soll, werden durch die Aneinanderreihung einzelner Bits zusammengesetzt. Die Bits 1, 7 und 8 sollten auf den Standardwerten (1, 0 und 1) belassen werden. Die einzelnen Bits haben folgende Bedeutung:

1. Bit: Reserviert (sollte immer "1" sein)
2. Bit: Ramdisks
3. Bit: CD-Laufwerke
4. Bit: Netzlaufwerke
5. Bit: Festplatten
6. Bit: Wechseldatenträger
7. Bit: Laufwerk ohne Root (sollte immer "0" sein)
8. Bit: Fremdes Laufwerk (sollte immer "1" sein)

Um AutoPlay generell zu deaktivieren, muss der Wert von "NoDriveTypeAutorun" auf "253" (0xFD) gesetzt werden, dies entspricht dem Binärwert von 11111101.

Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Computer neu gestartet werden.

Bei Verwendung eines USB-Sticks kann es sein, dass dieser als Festplatte erkannt wird und darum auch bei der Autorun-Funktion als Festplatte behandelt wird. Dies kann sein, wenn der Stick so wie eine Festplatte formatiert wurde. Vom Hersteller werden USB-Sticks für Gewöhnlich als Diskettenlaufwerke formatier. In diesem Fall wird der Stick als Wechseldatenträger behandelt.

"BalloonTips" (Sprechblasen) abschalten

Auf alle möglichen Dinge macht Windows XP durch Sprechblasen aus der Taskleiste aufmerksam. Was zu Anfang noch sehr informativ erscheint, kann sehr schnell nerven. Man kann die BallonTips aber auch abschalten:

Dazu ändert man in der Registry unter:
HKCU \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ Advanced
den DWORD-Wert "EnableBalloonTips" von "1" auf "0".

Befehlszeilenreferenz und Tastenkombinationen

Eine praktische Befehlszeilenreferenz von Windows XP kann einfach mit einem Link aufgerufen werden:

hh.exe ms-its:C:\WINDOWS\Help\ntcmds.chm::/ntcmds.htm

Viele Befehle lassen sich ohne Maus schneller ausführen: Eine komplette Referenz aller Windows XP Tastaturkürzel und Tastenkombinationen ist in der Windows-Hilfedatei "C:\Windows\Help\keyshort.chm" enthalten.

Benutzer- und Firmennamen ändern

Windows speichert den bei der Installation eingegebenen Benutzer- und Firmennamen in der Registry ab. Von dort fragen auch andere Programme diese Informationen ab und zeigen sie während der Installation an. Um diese Daten zu ändern müssen im Registry-Schlüssel
HKLM \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion
die Einträge "RegisteredUser" und "RegisteredOrganization" angepasst werden.

Bild- und Faxanzeige deaktivieren

Windows XP zeigt per Voreinstellung Bilddateien mit seinem integrierten Bildbetrachter an. Um diese Funktion auszuschalten, um einen anderen Grafikviewer zu verwenden, muss der folgenden Registry-Schlüssel gelöscht werden:
HKCR \ SystemFileAssociations \ image \ ShellEx \ ContextMenuHandlers \ ShellImagePreview

Alternativ dazu kann auch der Befehl

regsvr32 /u shimgvw.dll

zum Deaktivieren verwendet werden. Die Funktioialität kann mit dem Befehl

regsvr32 shimgvw.dll

auch wieder aktiviert werden.

Brennfunktion von Windows abschalten

Bei Verwendung einer eigenständigen Brennsoftware, wie etwa Nero oder WinOnCD, kann die interne Brennfunktion von Windows deaktiviert werden. Im Registry-Schlüssel
HKCU \ Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer
muss dazu der DWord-Eintrag "NoCDBurning" erstellt werden, dem der Wert "1" zugewiesen werden muss. Damit ist die interne Brennfunktion von Windows ab dem nächsten Neustart deaktiviert.

ClearType-Schrift auch während der Anmeldung

Auf LCD-Bildschirmen ist die Schrift mit ClearType wesentlich schöner und besser zu lesen. Allerdings steht ClearType bei der Anmeldung normalerweise noch nicht zur Verfügung. Dies lässt sich über den Registry-Schlüssel
HKU \ .DEFAULT \ Control Panel \ Desktop
ändern. Dazu muss der Eintrag "FontSmoothingType auf den Wert "2" gesetzt werden.

Detailinformationen im Gerätemanager aktivieren

Wer im Gerätemanager erweiterte Geräteinformationen erhalten möchte, kann unter "Systemsteuerung / System / Erweitert / Umgebungsvariablen" folgende neue Systemvariablen hinzufügen:

Name: Devmgr_show_details
Wert: 1

Ein neuer Reiter mit erweiterten Geräteinformationen erscheint im Gerätemanager.

Zusätzlich können auch jene Geräte im Gerätemanager angezeigt werden, die nicht in der aktuellen Konfiguration vorhanden sind:

Name: Devmgr_show_nonpresent_device
Wert: 1

DFÜ-Verbindung bei Benutzerwechsel nicht trennen

Bei einem Benutzerwechsel wird normalerweise auch die DFÜ-Verbindung beendet. Wer dies nicht möchte, kann im Registry-Schlüssel
HKLM \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion \ Winlogon
die Zeichenfolge "KeepRasConnections" auf "1" setzen. Sollte der Eintrag nicht exisiteren, so muss der Eintrag (als Zeichenfolge) neu angelegt werden.

DirectX 9: Windows-Logo-Test nicht bestanden

Wer von DirectX 9 öfter die Fehlermeldungen "Der Windows Logo-Test wurde nicht bestanden" bzw. "eine Datei konnte nicht kopiert werden" erhält, der sollte unter "Start / Systemsteuerung / Verwaltung / Dienste" den Dienst "Kryptografiedienst" starten und den Starttyp auf "automatisch" stellen.

Meldung "... hat den Windows-Logo-Test nicht bestanden" deaktivieren:
Rechtsklick auf Arbeitsplatz, dann Eigenschaften, Registerkarte "Hardware", dann auf "Treibersignierung" und auf "Ignorieren" und unten "diese Aktion als Systemstandard festlegen" aktivieren.

Internet Explorer 6: Beheben von Problemen

Viele Anzeigefehler lassen sich durch das Löschen der temporären Internetdateien bzw. des Verlaufs beheben. Nachfolgend sind einige immer wieder auftretende Probleme beschrieben:

Bilder lassen sich nur als BMP abspeichern

Dies kann div. Ursachen haben. In den meisten Fällen reicht das Löschen der temporären Internetdateien aus ("Extras / Internetoptionen / Allgemein / Dateien löschen").

Startseite lässt sich nicht ändern

Falls sich die Startseite unter "Extras / Internetoptionen / Allgemein" nicht ändern lässt, kann diese mit dem Registrierungseditor (regedit.exe) behoben werden. Dazu muss nur im Schlüssel
HKCU \ Software \ Policies \ Microsoft \ Internet Explorer \ Control Panel
Der Eintrag "HomePage" auf den "00 00 00 00" gesetzt werden.

Animierte GIFs werden als normale GIFs dargestellt

Unter "Extras / Internetoptionen / Erweitert / Multimedia / Animationen wiedergeben" sollte ein Häckchen gesetzt sein. Falls der Haken gesetzt ist aber die GIFs trotzdem nicht animiert angezeigt werden, kann man unter "Start / Ausführen" noch folgendes eingeben:

regsvr32.exe /i shdocvw.dll

und anschließend

regsvr32.exe /i shdoc401.dll

Danach muss Windows neu gestartet werden.

"Speichern unter" nicht aktiv

Das Löschen des Eintrages "Recent" im Registry-Schlüssel
HKCU \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ User Shell Folders
kann dieses Problem beheben. Danach muss Windows neu gestartet werden.

Bilder werden nicht angezeigt

Sollte die Option "Bilder anzeigen" in den Internetoptionen unter "Erweitert / Multimedia" aktiv sein, dann sollte man zuerst alle temporären Internetdateien löschen. Sollte dies den Fehler nicht beheben, könnte eine Überprüfung des Inhaltstyps (MIME) für BMP, JPG, JPEG und GIF weiter helfen. In der Registry befinden sich im Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT diverse Unterschlüssel.

Im Schlüssel ".bmp" sollte der Wert "Content Type" auf "image/bmp" gesetzt sein.
Im Schlüssel ".gif" sollte der Wert "Content Type" auf "image/gif" gesetzt sein.
Im Schlüssel ".jpg" sollte der Wert "Content Type" auf "image/jpeg" gesetzt sein.
Im Schlüssel ".jpeg" sollte der Wert "Content Type" auf "image/jpeg" gesetzt sein.

Zuletzt kann man im Registry-Schlüssel
HKLM \ SOFTWARE \ Classes \ PROTOCOLS \ Name-Space Handler
alle Unterschlüssel, außer "mk", löschen.

Bildleiste wird nicht bei jedem Bild angezeigt

Wenn man mit der Maus über ein Bild fährt, erscheint normalerweise die Bild-Symbolleiste. Diese kann aber ein Web-Autor mit <meta http-equiv="imagetoolbar" content="no"> oder mit dem Tag GALLERYIMG="no" deaktivieren. Die Bildleiste erscheint auch nur wenn das Bild min. 200 x 200 Pixel groß ist.

Um die Bildleiste schon bei Bildern ab 124 x 124 Pixel zu aktivieren, muss in der Registrierung unter
HKCU \ Software \ Microsoft \ Internet Explorer \ Main
ein neuer Eintrag (DWord) mit dem Namen "Image_Filter" und einem Wert von "1" erstellt werden.

"In neuem Fenster öffnen" funktioniert nicht

Gehen Sie folgendermaßen vor, um dieses Problem in Internet Explorer zu beheben:

  1. Beenden Sie alle aktiven Programme.
  2. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
  3. Geben Sie "regsvr32 urlmon.dll" ein, und klicken Sie auf OK.
  4. Klicken Sie auf OK, wenn die Meldung "DllRegisterServer in urlmon.dll succeeded" angezeigt wird.

Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4 für jede der nachstehenden Dateien (ersetzen Sie "Urlmon.dll" in Schritt 3 durch den jeweiligen Dateinamen), wenn das Problem weiterhin besteht:

  • Shdocvw.dll
  • Msjava.dll
  • Actxprxy.dll
  • Oleaut32.dll
  • Mshtml.dll
  • Browseui.dll
  • Shell32.dll (nur Windows XP und Windows 2000)

Überprüfen Sie, ob die folgenden Registrierungswerte vorhanden und richtig sind, wenn das Problem immer noch nicht behoben wurde:

HKLM \ SOFTWARE \ Classes \ Interface \ {00020400-0000-0000-C000-000000000046}
Name: (Standard)
Wert: IDispatch

HKLM \ SOFTWARE \ Classes \ Interface \ {00020400-0000-0000-C000-000000000046} \ ProxyStubClsid
Name: (Standard)
Wert: {00020420-0000-0000-C000-000000000046}

HKLM \ SOFTWARE \ Classes \ Interface \ {00020400-0000-0000-C000-000000000046} \ ProxyStubClsid32
Name: (Standard)
Wert: {00020420-0000-0000-C000-000000000046}

Internen Lautspreche deaktivieren

Der interne PC-Lautsprecher kann über den Registry-Schlüssel
HKCU \ Control Panel \ Sound
deaktiviert werden. Dafür muss der Eintrag "Beep" auf "no" gestellt werden.

Messenger & Co deinstallieren

Das Programm Messenger und auch einige andere Programme, können deinstalliert werden, wenn kein Bedarf besteht. Microsoft hat einige Programme, darunter auch den Messenger und den MSN Explorer, gut versteckt:

In der Datei C:\Windows\Inf\sysoc.inf, im Abschnitt [components], sind einige Zeilen mit Dateinamen und einigen zusätzlichen Angaben enthalten. In einigen Zeilen steht hinter dem Dateinamen der Text "HIDE". Dieser Text muss aus den Zeilen entfernt werden, um die Deinstallation zu ermöglichen. Über die Systemsteuerung können diese Windowskomponenten dann leicht, und ohne Neustart, entfernt werden. Weiters können so auch Wordpad, Pinball und der Terminal Server deinstalliert werden.

Papierkorb manipulieren

Um das Icon des Papierkorbes vom Desktop zu entfernen ist ein Eingriff in die Registry notwendig. Und zwar im Schlüssel
HKLM \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ Desktop \ NameSpace
Wird hier der Eintrag {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E} mit dem Wert RecycleBin gelöscht, verschwindet der Papierkorb von der Windows-Oberfläche. Soll er wieder eingeblendet werden, ist der Schlüssel lediglich wieder anzulegen.

Eigentlich unterbindet Windows sämtliche Manipulationen des Papierkorbs. Anwender, die sich in der Registry auskennen, können den Papierkorb jedoch nicht nur vom Desktop entfernen, sondern auch umbenennen und ihm ein anderes Icon zuordnen. Das Umbenennen erlaubt dieser Schlüssel:
HKCR \ CLSID \ {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E} \ ShellFolder
Dort muss der Attributswert von "40 01 00 20" auf "70 01 00 20" gesetzt werden.

Ein anderes Symbol lässt sich über den Subkey
HKCR \ CLSID \ {645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E} \ DefaultIcon
zuordnen. In der Zeichenfolge Standard muss dann Pfad und Dateiname des neuen Icons stehen. Soll ein Icon aus einer DLL (Dynamic Link Library) Verwendung finden, muss (durch ein Komma getrennt) die Positionsnummer des Icons innerhalb der DLL-Datei angegeben werden.

Shortcuts

Häufig ist es sinnvoll und man kommt schneller zum Ziel, wenn man anstelle der Maus mit Shortcuts (Tastaturkürzeln) arbeitet:

Windows-Taste:
Startmenü anzeigen
Windows + D:
Alle Fenster minimieren oder wiederherstellen
Windows + E:
Windows Explorer öffnen
Windows + F:
Suchen-Dialog anzeigen
Windows + Strg + F:
Suche nach Computern anzeigen
Windows + F1:
Hilfe- und Supportcenter anzeigen
Windows + R:
Ausführen-Dialog anzeigen
Windows + Pause:
Systemeigenschaften anzeigen
Windows + L:
PC Sperren
Windows + U:
Hilfsprogramm-Manager öffnen
Windows + Q:
Benutzer wechseln

Registrierung von Windows XP setzen

Solange Windows XP nich registriert ist, wird das System immer wieder über die Internetverbindung von Microsoft überprüft. Um diese Systemprüfung abzuschalten, muss im Registry-Schlüssel
HKLM \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows NT \ CurrentVersion
der Eintrag "RegDone" auf "1" gesetzt werden.

Speicherwarnung abschalten

Wenn auf einer Festplatte weniger als 200 MB freier Speicher zur Verfügung steht, gibt Windows XP eine Warnmeldung aus. Sollte man dem nicht sofort Abhilfe schaffen, wird diese Meldung immer wieder angezeigt. Um die Speicherwarnung abzuschalten, muss in der Registry unter dem Schlüssel
HKCU \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Policies \ Explorer
der Eintrag "NoLowDiskSpaceChecks" (im DWORD-Format) auf "1" gesetzt werden. Anschließend muss der Computer neu gestartet werden, damit die Einstellung wirksam wird.

Die Aufklappgeschwindogkeit des Startmenüs kann in der Registry im Schlüssel
HKCU \ Control Panel \ Desktop
festgelegt werden. Dabei gibt der Wert "MenuShowDelay" (im String-Format) die Anzahl der Millisekunden an, die das Menü verzögert wird. Sollte der Wert "MenuShowDelay" nicht existieren, so muss er angelegt werden. Der Standard-Wert sind 400 Millisekunden.

Suchassistent abschalten

Der Suchassistent von Windows XP kann auch nerven. Wer lieber die bisherige Suche von Windows 2000/ME möchte, kann dies über die Registry ändern.

Hierzu editiert man unter
HKCU \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ CabinetState
den Wert "Use Search Asst" auf die Zeichenfolge "no".

Eventuell muss der Wert erst noch angelegt werden (als Zeichenfolge). Ab dann wird die herkömliche Dateisuche benutzt.

Alternativ dazu kann in den Einstellungen des Suchassistenten auch die animierte Figur abgeschaltet werden.

Systemdateien: Überprüfung und Wiederherstellung

XP legt eine Kopie der wichtigen Systemdateien unter C:\Windows\System32\dllcache ab. Hierbei handelt es sich um Systemtreiber, EXE-Dateien, DLL's, Bibliotheken, Steuerelemente, Sicherheitskataloge, Fonts etc. Diese Maßnahme dient dazu, diese Dateien im Bedarfsfall wiederherstellen zu können und somit die Systemstabilität zu erhalten. Kommt es zum Löschen bzw. Überschreiben von sensiblen Systemdateien werden diese von Windows automatisch wiederhergestellt.

Eine komplette Übersicht über den Verlauf der Änderungen der Systemdateien erhält man unter "Systemsteuerung / Leistung und Wartung / Verwaltung / Computerverwaltung / System / Ereignissanzeige / System"

Die manuelle Wiederherstellung der Systemdateien wird durch Eingabe von sfc unter "Ausführen" gestartet, wobei folgende Parameter möglich sind:

/scannow
Überprüfung
/scanonce
Einmalige Überprüfung
/scanboot
Überprüfung bei Systemstart festlegen
/purgecache
Überprüfung und Säuberung des Sicherungsverzeichnisses
/cachesize =200
Größe des Sicherungsverzeichnisses in MB festlegen

System- und Konsolenprogramme von Windows XP

Um auf die folgenden integrierten System- und Konsolen-Utilities scheller zuzugreifen, erstellen Sie einen Ordner in Ihrem Startmenü mit Verknüpfungen zu folgenden Tools im Ordner WINDOWS\System32:

certmgr.msc
Zertifikat-Manager
ciadv.msc
Indexdienst
cleanmgr.exe
Datenträgerbereinigung
cmd.exe
Eingabeaufforderung
compmgmt.msc
Computerverwaltung
diskmgmt.msc
Datenträgerverwaltung
devmgmt.msc
Geräte-Manager
dfrg.msc
Defragmentierung
dxdiag.exe
DirectX-Diagnoseprogramm
eventvwr.msc
Ereignisanzeige
fsmgmt.msc
Freigegebene Ordner
gpedit.msc
Gruppenrichtlinien-Editor
lusrmgr.msc
Lokale Benutzer und Gruppen
ntmsmgr.msc
Wechselmedienverwaltung
perfmon.msc
Leistungsmonitor
regedt32.exe
Registrierungs-Editor
secpol.msc
Sicherheitseinstellungen
services.msc
Diensteverwaltung
taskmgr.exe
Task-Manager
comexp.msc
Komponentendienste

Taskleiste: Programm- und Webseitenaufrufe

Der Taskleiste kann das Adressen-Eingabefeld hinzugefügt werden, um von dort aus Programme und Webseiten direkt aufrufen zu können. Um das Adressen-Eingabefeld auf der Taskleiste zu aktivieren, klickt man mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählt "Symbolleisten / Adresse".

Warnung vor unsignierten Treibern deaktivieren

Derzeit sind Gerätetreiber, die über eine offizielle Zertifizierung von Microsoft verfügen, deutlich in der Minderheit. Beim Versuch, einen nicht-signierten Treiber unter XP einzubinden, meckert das Betriebssystem mit einem Warnhinweis. Wer dieses nützliche - aber für versierte Anwender oft lästige - Feature deaktivieren möchte, kann folgende Einstellung vornehmen:

Starten Sie den Editor für Lokale Sicherheitseinstellungen über "Start / Ausführen / secpol.msc". Wählen Sie unter "Lokale Richtlinien / Sicherheitsoptionen" den Eintrag "Geräte: Verhalten bei der Installation von nichtsignierten Treibern" mit einem Doppelklick aus und ändern die Einstellung auf "Ohne Warnung akzeptieren". Nach dem nächsten Neustart tritt die Option in Kraft.

Zip-Funktion deaktivieren

Anwender, denen die Leistung der Zip-Funktion von Windows XP nicht reicht und die ein anderes Tool verwenden, können die integrierte Zip-Funktion aus dem System entfernen. Dies geschieht mit dem Befehl "regsvr32 /u zipfldr.dll". Damit nimmt die ungenutzte Zip-Funktion keine Systemressourcen mehr in Anspruch. Der Zip-Eintrag im Kontextmenü unter "Senden an..." verschwindet ebenfalls.

Relevante Programme und Online-Tools

Die folgenden Programme von Gaijin.at haben einen Bezug zu diesem Thema.

XP-Config (Freeware, portabel)
XP-Config ist ein Konfigurationsprogramm für Windows XP, mit welchem Leistungs- und Sicherheitseinstellungen, sowie optische Einstellungen leicht geändert werden können.

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